Wertpapierdepots

Ein Wertpapierdepot ist ein Konto, welches für die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren benötigt wird. Ohne das Wertpapierdepot ist es nicht möglich, Kauf- oder Verkaufsaufträge für Wertpapiere ausführen zu können.

Grundsätzlich ist das Wertpapierdepot für alle Arten von Wertpapieren gleichermaßen geeignet. So können Sie als Kontoinhaber sowohl festverzinsliche Wertpapiere wie auch Aktien und Zertifikate in Ihrem Wertpapierdepot verwahren lassen. Auch Investmentfonds können Sie in das Depot kaufen. Lediglich die monatliche Ansparung, die bei Fondsdepots angeboten wird, ist mit dem Wertpapierdepot nicht darstellbar. Daher eignet sich dieses Depot in erster Linie, wenn Sie Einmalbeträge anlegen oder Aktien kaufen wollen. Unsere Meinung lesen!

Ein Wertpapierdepot können Sie heute bei nahezu jeder Bank sowie bei vielen Direktbanken und Onlinebrokern abschließen. Die Konditionen der Depotkontos unterscheiden sich mitunter sehr stark, weshalb es notwendig ist, die Depotgebühren, aber auch die Kosten für den Kauf und den Verkauf von Wertpapieren zu vergleichen. Bei einem solchen Wertpapierdepot Vergleich wird ersichtlich, dass insbesondere Direktbanken und Onlinebroker günstige Konditionen bieten, wobei Sie als Anleger bei diesen Anbietern auf eine persönliche Beratung verzichten, denn zumeist wird lediglich eine telefonische Beratung angeboten. Onlinedepots, bei denen die Kauf- und Verkaufsaufträge online eingegeben werden, sind daher vor allem für Anleger geeignet, die im Wertpapiergeschäft bereits Erfahrungen sammeln konnten und ihre Aufträge daher ohne weitere Beratung abwickeln wollen. Hier gehst zum Anbieter.

Wenn Sie als Anleger hingegen nur wenige Erfahrungen aufweisen und daher vor dem Kauf oder dem Verkauf von Wertpapieren eine Beratung wünschen, sollten Sie das Wertpapierdepot bei einer Bank vor Ort abschließen. Die Berater vor Ort werden bereits bei der Depoteröffnung die Beratung nach Wertpapierhandelsgesetz durchführen und dabei nach Ihren Erfahrungen und Kenntnissen sowie nach den akzeptierten Risiken fragen. So kann gemeinsam mit Ihnen das für das Risikoprofil passende Wertpapier gefunden werden. Für jede Beratung müssen Ihre Bankmitarbeiter seit Januar 2010 zusätzlich ein Beratungsprotokoll anfertigen, welches über die erfolgte Beratung informiert und eine Begründung für die Wahl des jeweiligen Wertpapiers enthält. Zu den Reviews.

Paar-Versicherungen und andere Vorzüge des Zusammenlebens

Man hat die große Liebe des Lebens gefunden, mit ihr auch schon die ersten ein bis zwei Jahre erfolgreich absolviert und geht nun einen Schritt weiter, indem man seinen Hausstand zusammenpackt und in eine gemeinsame Immobilie zieht. Da ein Umzug generell sehr kostenintensiv ist und zudem ein hohes Organisationsgeschick erfordert, hat dies zwar im ersten Moment ein erhöhtes Kapitalaufkommen zur Folge, kann jedoch später enorm Kosten einsparen.

Der finanzielle Aufwand ist je nach Wohnortwechsel unterschiedlich. Muss einer oder sogar beide Partner die Stadt wechseln, kommen viele nicht mehr um eine kleine Finanzspritze herum. Ein günstiger Kredit, kann dem Paar das notwendige Kapital geben, um den gemeinsamen Umzug, inklusive Kaution und Provision und vielleicht noch das eine oder andere neue Möbelstück zu finanzieren.

Doch wohnt man erst einmal zusammen, kommen die vielen kleinen Annehmlichkeiten der Zweisamkeit zum Trage. Dabei zählen die täglichen Dinge des Lebens, wie das gemeinsames Kochen ebenso dazu, wie auch der Aspekt, dass sich einige Versicherungen ändern können. So können Ehepaare wie auch Lebensgemeinschaften sogenannte Partnerpolicen abschließen, mit denen sie deutlich Geld sparen können. Dazu zählen unter anderem die Haftpflicht- und Hausratversicherung sowie auch Policen zur Altersvorsorge. Im Bereich der Krankenversicherung, kann sich für das Paar in der Hinsicht etwas ändern, dass beide in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind und sodann in einer gemeinsamen Familienversicherung unterkommen. Verfügt einer der Partner über kein eigenes Einkommen, wäre dieser dann über seinen Partner mitversichert. Steht in der Zukunft dann auch noch Nachwuchs an, wird auch das Kind automatisch mit in die Familienversicherung aufgenommen. Ist einer der beiden oder auch beide Partner in der privaten Krankenversicherung abgesichert, dann müssen auch die Nachkommen privat abgesichert werden.

Auf lange Sicht, können als die hohen Kosten des Zusammenzugs, durch die späteren Annehmlichkeiten des Zusammenlebens amortisiert werden.

Heuschrecken im Schafspelz

Meist flattern sie ungebeten als Spam ins Emailpostfach oder es klingelt gar an der Haustür. Die Rede ist von Finanzberatern, die einem weismachen wollen, dass man eine einmalige Gelegenheit vergibt, sein Geld zu vermehren, wenn man jetzt nicht ihre Expertise in Anspruch nimmt. Hier ist große Vorsicht geboten. Denn bei dieser Sorte von Finanzexperten handelt es sich in der Regel um, wie Franz Müntefering sie einmal treffend bezeichnete, Heuschrecken, die nur ihr eigenes Wohl im Auge haben. Gerade im Zuge der Finanzkrise ist diese Branche in Verruf geraten. Nicht wenige Anleger haben ihr Erspartes durch vermeintlich totsichere Geldanlagen verloren.

Finanzberatung als Dienstleistung
Diese Art der Dienstleistung allerdings grundsätzlich zu verdammen, wäre verfrüht, gibt es doch auch viele seriöse Finanzberater. Die Finanzberatung als Dienstleistung kann sehr nützlich sein und tatsächlich dazu beitragen, die eigenen Finanzen zu mehren. Eine ehrlicher, seriöser Dienstleister in der Finanzbranche klärt seinen Klienten über mögliche Gefahren und Risiken eines Investments auf und macht auch auf versteckte Kosten wie etwa Depotverwaltungsgebühren aufmerksam. So sollte es dem Anleger möglich sein, ein finanzielles Investment auf dessen Rentabilität gemeinsam mit seinem Berater zu analysieren. Diese Dienstleistung ist natürlich nicht kostenlos. Es gibt eine Reihe an Modellen, wie diese Dienstleistung vergütet werden kann. So kann eine fixe jährliche Gebühr vereinbart werden oder aber auch eine erfolgsabhängige Vergütung, bei der die Vergütung von der Entwicklung des Portfolios abhängig ist. Für welches Modell man sich hierbei entscheidet, muss von Fall zu Fall abgewogen werden. Feststeht, dass es in dieser Branche viele schwarze Schafe gibt, aber auch seriöse Dienstleister, die die Interessen des Kunden in den Vordergrund stellen.

Finanzierung einer Immobilie

Haus bauen, Baum pflanzen, Kinder zeugen. Für viele Menschen gehört das Eigenheim zum festen Bestandteil ihrer Lebensplanung. So ist es nicht verwunderlich, dass der Traum von der eigenen Immobilie ganz oben auf der Wunschliste vieler Bundesbürger steht. Dies ist auch verständlich, wenn man sich die, besonders in Großstädten und Ballungsgebieten, teils horrenden Mietpreise anschaut. Die Zeiten sich für den Kauf oder den Bau einer Immobilie zu entscheiden, sind derzeit besonders attraktiv. Betrachtet man die aktuellen Zinsen, so scheint die Aufnahme eines Kredits selten so günstig wie heute. Ein zehnjähriges Darlehn ist bereits ab 3.6% zu haben. Wer also mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte die aktuellen niedrigen Zinsen für eine Baufinanzierung nutzen.

Vergleichen lohnt sich
Voreilig zur Bank seines Vertrauens zu rennen, wäre allerdings überstürzt. Zum Einen lohnt sich ein Vergleich, denn trotz der niedrigen Zinsen gibt es große Unterschiede bei den Anbietern. Zum Anderen sollte man auch seine eigene finanzielle Situation ehrlich analysieren. Kann ich genügend Eingenkapital mit einbringen? Ist mein Job sicher, dass auch eine Tilgung des Kredits in fünf Jahren noch gewährleistet ist? Sind diese Fragen geklärt, kann man sich dann mit der Frage beschäftigen: Bauen oder Kaufen?

Bauen oder Kaufen?
Der Bau einer Immobilie hat den Vorteil, dass man seine eigenen Ideen und Wünsche umsetzen kann. Allerdings ist der Bau eines Hauses in der Regel teurer als ein Kauf. Auch beim Bau gibt es preisliche Unterschiede. So kann man einen Architekten beauftragen oder sich an einem Bauprojekt beteiligen, bei dem die Grundrisse des Hauses vorgegeben sind und man nur eingeschränkte Einflussmöglichkeiten auf die individuelle Gestaltung hat. Diese Variante ist in der Regel etwas günstiger, als sich das Haus komplett von einem Architekten entwerfen zu lassen. Beim Kauf einer Immobilie sollte man unter Anderem bedenken, dass zum Beispiel die Isolierung der Außenwände aktuellen Standards entspricht und auch eine moderne Heizung eingebaut ist. Ist dies nicht der Fall, können auf einen bald teure Instandhaltungskosten zu kommen. Hier hilft ein Vergleich.